FWS Job-Stress-Analysis

FWS Job-Stress-Analysis Deutschland

Das FWS Job-Stress-Analysis wurde ursprünglich für das Projekt SWiNG (Stressmanagement, Wirkung und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung) der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz entwickelt und in der Schweiz über mehrere Jahre hin erprobt. Die Bertelsmann Stiftung hat die Verbreitung des FWS Job-Stress-Analysiss in Deutschland übernommen.

Das FWS Job-Stress-Analysis ist ein internetbasierten Fragebogen, der mit wenig Aufwand einen detaillierten Überblick über das aktuelle Stressgeschehen in einem Betrieb wiedergibt. Es zeigt die subjektiv erlebten Belastungen und Ressourcen sowie über das momentane Befinden der Mitarbeitenden auf und liefert automatisch generierte Ergebnisse auf Team -, Abteilungs- und Unternehmensebene.

Fakten in Kürze

  • ist ein wissenschaftliches Instrument und setzt sich validierten Fragen zusammen.
  • bedarf zwischen 15 und 45 Minuten zum Ausfüllen des Fragebogens, abhängig von der Anzahl Vertiefungsmodule.
  • ist im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsanalyse einsetzbar.
  • ist branchenübergreifend anwendbar (langfristig wird ein Branchenvergleich angestrebt).
  • lässt sich an die spezifischen Bedürfnisse eines Betriebes anpassen: Individuell angepasste Zusammenstellung zwischen Basis-Fragenkatalog und frei wählbaren Vertiefungsmodulen.
  • bietet sowohl elektronische Fragebögen als auch Papierfragebögen an.
  • verwendet laufend aktualisierte Benchmarks aus der Schweiz und aus Deutschland für die Berechnung sämtlicher Resultate.
  • bietet Längsschnittdaten und ermöglicht so das Vergleichen von Resultaten zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
  • wertet die Antworten automatisch und sofort aus.
  • meldet den Befragten umgehend ein persönliches Feedback zu ihren persönlichen Resultaten. Sind die Werte kritisch, erscheinen automatisch Tipps zu verbesserter Stressbewältigung.
  • zeigt dem Unternehmen Grafiken der anonymisierten Unternehmens-, Abteilungs- oder Team-Ergebnisse an.

Für eine korrekte Anwendung des FWS Job-Stress-Analysiss, eine fachgerechte Interpretation der Resultate sowie für eine Massnahmenplanung empfehlen wir die Zusammenarbeit mit ausgebildeten externen oder internen Fachpersonen (FWS Job-Stress-Analysis-Berater. Die Darstellung der Ergebnisse ist eine starke Vereinfachung, die die komplexen Zusammenhänge im Stressgeschehen nicht abbilden kann.

Sprachen

FWS Job-Stress-Analysis steht in deutscher Sprache zur Verfügung. Online ist der Fragebogen in deutscher, französischer, italienischer, englischer, serbischer, kroatischer, bosnischer, portugiesischer und spanischer Sprache verfügbar. Individuelle Tipps zu einem verbesserten Umgang mit Stress werden nur in den folgenden Sprachen angeboten: Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Ziel und Zweck

Verändernde Arbeitswelten, enorme Tempi und stetig steigende Anforderungen können bei Mitarbeitenden Stress auslösen. Das individuelle Stressempfinden wird durch viele Aspekte beeinflusst und hat erheblichen Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit, Leistungsmotivation und die emotionale Bindung zum Unternehmen. Wichtig sind Arbeitsinhalte, arbeitsorganisatorische Aspekte, die Art der Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden, Vorgesetzten oder Kunden sowie persönliche Facetten wie Optimismus und Selbstvertrauen. Oft ist es schwierig, Bereiche für wirkungsvolle Aktionen oder präventive Maßnahmen zu identifizieren.

Mit dem Einsatz von FWS Job-Stress-Analysis gewinnt das Unternehmen ein detailliertes Bild über die Belastungen und Ressourcen auf Abteilungs- und Unternehmensebene und das momentane Befinden der Mitarbeitenden. Auf dieser Basis ist es den Betrieben möglich, gezielte Maßnahmen durchzuführen. Langfristig können so Belastungen abgebaut und Ressourcen sowohl im Unternehmen als auch bei den Mitarbeitenden aufgebaut und gestärkt werden. Durch eine wiederholte Befragung mit FWS Job-Stress-Analysis ist eine Kontrolle der umgesetzten Maßnahmen sowie die Überprüfung der Entwicklung in den verschiedenen Bereichen möglich.

Für Unternehmen ist es wichtig sich als verlässlichen und attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und ein gutes Image zu pflegen. FWS Job-Stress-Analysis eignet sich als Diskussionsbasis für die Gestaltung optimaler Arbeitsbedingungen. Optimale Arbeitsbedingungen sind für Arbeitnehmende (weniger stressauslösende Ereignisse) wie auch für Unternehmen (höhere Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden) erstrebenswert. Unter optimalen Arbeitsbedingungen lassen sich Arbeitnehmende langfristig an das Unternehmen binden.

FWS Job-Stress-Analysis wurde im Rahmen des Projekts SWiNG ebenfalls für die Analyse der Ausgangslage in den jeweiligen Betrieben sowie für eine kontinuierliche Evaluation der in den Betrieben implementierten Maßnahmen eingesetzt. Mehr Informationen zu SWiNG

Nutzen einer erfolgreichen Durchführung für Ihren Betrieb

FWS Job-Stress-Analysis bietet Ihrem Unternehmen Nutzen in verschiedenen Bereichen:

  • Standortbestimmung des Unternehmens bezüglich betrieblicher Belastungen und Ressourcen sowie des Befindens der Mitarbeitenden
  • Auswertungen auf Team-, Abteilungs- und Unternehmensebene
  • Individuelles Feedback für die Befragten mit Anregungen und Tipps, um persönliche Fertigkeiten und Ressourcen weiterentwickeln zu können
  • Executive Summary für die schnelle Identifizierung von Hot Spots (Abteilungen, in denen hoher Handlungsbedarf besteht)
  • Fundierte Grundlage für die betriebliche Gefährdungsanalyse.
  • Überprüfung der Entwicklung in den verschiedenen Bereichen durch wiederholte Befragungen mit FWS Job-Stress-Analysis, da dadurch Vergleiche über die verschiedenen Befragungszeitpunkte möglich sind

Gewährleistung der Anonymität

Die Daten sind zentral durch Gesundheitsförderung Schweiz auf einem externen Server gespeichert und werden von Gesundheitsförderung Schweiz verwaltet. Aus den Daten werden

  • automatisch individuelle Feedbacks generiert, die exklusiv an den Befragten gehen und nur für diesen persönlich einsehbar sind.
  • anonymisierte abteilungs- und unternehmensspezifische Ergebnisse erstellt, so dass keine Rückschlüsse auf einzelne Befragte möglich sind (mind.- 10 Personen pro Gruppe).

Die Daten werden zudem zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet. Die Daten sind anonymisiert und lassen keine Rückschlüsse auf Personen oder Unternehmen zu.

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